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Die GPK informiert

Müssen Auffrischimpfungen überhaupt zugelassen werden?

Die EMA prüft die Auffrischimpfungen mit den mRNA-Impfstoffen von Pfizer/Biontech und Moderna. Gleichzeitig wird seit Anfang September bereits drittgeimpft – wie passt das zusammen? Wird off-label geimpft oder sind die Zulassungen überflüssig?

Seit September können bestimmte Personen in Deutschland eine Auffrischimpfung gegen COVID-19 mit einem mRNA-Impfstoff erhalten. Den Weg hierfür bereitet hatten die Minister:innen sowie Senator:innen für Gesundheit der Bundesländer im Rahmen der Gesundheitsminister-Konferenz (GMK) bereits am 2. August. Einen Anspruch auf Auffrischimpfungen mit mRNA-Impfstoffen sollten insbesondere besonders vulnerable Personen erhalten – unter anderem Menschen mit Immunschwäche, Pflegebedürftige und Höchstbetagte. Voraussetzung: Die erste Impfserie muss sechs Monate zuvor abgeschlossen worden sein. Die aktuelle Impfverordnung macht hierzu allerdings keine konkreten Vorgaben. In der Begründung des Verordnungsentwurfs hieß es nur: „Die Entscheidung über die Notwendigkeit einer Folge- oder Auffrischimpfung obliegt der behandelnden ärztlichen Person der Leistungserbringer“...