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Valneva-Impfstoff: Mehr Antikörper, aber gleich viele COVID-19-Fälle

Gute Nachrichten zum inaktivierten Ganzvirusimpfstoff VLA2001 von Valneva: Der COVID-19-Impfstoff zeigte sich im Vergleich zum AstraZeneca-Impfstoff hinsichtlich der Antikörperantwort überlegen und bei Nebenwirkungen auch verträglicher.

Anfang des vierten Quartals 2021 wollte Valneva Ergebnisse seiner zulassungsrelevanten Phase-3-Studie Cov-Compare bekannt geben und hat Wort gehalten. Am 18. Oktober teilte das Unternehmen mit, dass sein COVID-19-Imfpstoffkandidat VLA2001 beide co-primären Endpunkte in Cov-Compare erreicht hat. Dabei untersuchte Valneva seinen inaktivierten COVID-19-Ganzvirusimpfstoff VLA2001 nicht gegen Placebo, sondern gegen den bereits zugelassenen Corona-Impfstoff von AstraZeneca (Vaxzevria): VLA2001 war hinsichtlich der Titer neutralisierenden Antikörper dem Vektorimpfstoff Vaxzevria überlegen. Die Geimpften entwickelten nach zweimaliger VLA2001-Impfung Antikörpertiter von 803,5, nach AZD1222 lag der Titer bei 576,6 (Ratio: 1,39), jeweils bestimmt zwei Wochen nach der zweiten Dosis und bei ab 30-jährigen Erwachsenen. Der zweite co-primäre Endpunkt war definiert als Nicht-Unterlegenheit von VLA2001 gegen AZD1222 in Bezug auf die Serokonversionsrate, die in beiden Behandlungsgruppen über 95 Prozent liegen musste. Dieser Endpunkt wurde ebenfalls erreicht...