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Neue Corona-Variante: Wie stark ist Omikron in Deutschland verbreitet?

Nach ersten Nachweisen der Omikron-Variante in Deutschland gehen Experten davon aus, dass es bereits noch mehr Fälle unentdeckt in Deutschland gibt. Der Zeitraum, in dem Reisende das Virus bereits international verbreiteten, betrage sicher Wochen, sagt Oliver Keppler, Vorstand am Max-von-Pettenkofer-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München. "Einige Hundert Fälle können es in Deutschland vielleicht sein."

Die aktuellen Infektionszahlen in Deutschland könne man jedoch nicht mit Omikron in Verbindung bringen, das sei die Delta-Welle, sagt Keppler. Am Max-von-Pettenkofer-Institut waren Omikron-Fälle in Bayern nachgewiesen worden. Die Variante war kurz nach ihrem Bekanntwerden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als besorgniserregend eingestuft worden. Inzwischen haben mehrere Länder weltweit Nachweise gemeldet. Gesamtzahlen für Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut bisher nicht...

Bestellverhalten der Länder Großhändler kritisieren Impfstoff-Chaos

Die Verteilung der Corona-Impfstoffe gerät immer mehr zum Chaos. Bestellungen werden gekürzt, dafür tauchen an anderer Stelle plötzlich unvorhergesehene Mengen auf. Ein Grund ist das sehr unterschiedliche Bestellverhalten der Länder, die sich offenbar teilweise eigene Puffer angelegt haben, um auf Spitzen in der Versorgung reagieren zu können.

André Blümel, Chef des Großhandelsverbands Phagro, appelliert an alle Beteiligten, die eingespielten Prozesse einzuhalten...

Stiko empfiehlt Auffrischimpfungen auch für COVID-19-Genesene nach sechs Monaten

Am vergangenen Montag wurde der Beschluss der STIKO zur 14. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung veröffentlicht. Darin empfiehlt die STIKO die COVID-19-Auffrischimpfung allen Personen im Alter ab 18 Jahren – auch Genesenen. Neu darin betont wird beispielsweise, dass die COVID-19-Impfung auch dem Ziel dient, die Transmission von SARS-CoV-2 in der gesamten Bevölkerung zu reduzieren.

Zuvor galt für Personen, die vor oder nach COVID-19-Impfung eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, dass keine Auffrischimpfung empfohlen wird...

Erst mehr, dann nichts mehr? Chaos um Corona-Impfstoff Biontech

Die Auslieferung der Corona-Impfstoffe könnte chaotischer kaum laufen. Aktuell wissen selbst die Verantwortlichen in den Ländern und beim Großhandel nicht, mit wie vielen Dosen zu rechnen ist. Die Bestellmengen bei Biontech wurden gerade gekürzt, da stellt der Hersteller plötzlich laut Medienberichten ein zusätzliches Kontingent zur Verfügung. In Kürze könnte komplett Schluss sein für dieses Jahr.

Eigentlich schlüsselt das Bundesgesundheitsministerium (BMG) genau auf, welcher Hersteller in welcher Kalenderwoche wie viele Dosen liefert. Doch die aktuelle Tabelle auf der Website des BMG datiert vom 18. November...

Wirkt der Impfstoff? BioNTech untersucht Corona-Variante

Der Mainzer Hersteller BioNTech hat angekündigt, die im südlichen Afrika festgestellte neue Variante des Coronavirus B.1.1.529 im Labor zu überprüfen. Dabei will das Unternehmen herausfinden, wie gut sein Vakzin auch dagegen wirkt. Spätestens in zwei Wochen sei mit Erkenntnissen zu rechnen, teilte BioNTech heute mit. Dann werde sich zeigen, ob eine Anpassung des Impfstoffs erforderlich sei, sollte sich diese Variante international verbreiten...

Antikörperbildung nach Impfung mit unterschiedlichen mRNA-Impfstoffen und nach COVID-19-Infektion

Ein Forschungsteam des Paul-Ehrlich-Instituts hat die gebildeten Antikörper nach Impfung mit dem aktuell in Deutschland überwiegend eingesetzten COVID-19-Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer, dem inzwischen aus dem Zulassungsprozess zurückgezogenen Impfstoffkandidaten CVnCoV (CureVac) und nach COVID-19-Infektion verglichen.

Spezifische Antikörperspiegel, Neutralisierungskapazität und Bindungsfähigkeit der Antikörper unterschieden sich erheblich zwischen Personen nach Impfung mit Comirnaty und nach COVID-19-Infektion auf der einen Seite und von mit CVnCoV geimpften Personen auf der anderen Seite, was die unterschiedliche Wirksamkeit miterklären kann...

Corona-Impfstoffe – Auch Kürzungen bei Moderna

Die Liefermengen des Pfizer/Biontech-Impfstoffs seien zwar aktuell begrenzt, der von Moderna stehe aber ausreichend zur Verfügung – diese Message ist derzeit aus dem Bundesgesundheitsministerium zu hören. Doch offenbar kommt es auch bei Moderna regional zu Kürzungen der bestellten Mengen.

Darüber informiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung ihre Mitglieder, Apothekerkolleg:innen bestätigen das...

Stiko: Impfempfehlung für Kinder bis Ende Dezember

Die Ständige Impfkommission (Stiko) will ihre Empfehlung zur Corona-Impfung für Kinder von fünf bis elf Jahren vor Jahresende abgeben. „Unser Ziel ist es, diese Empfehlung bis Ende Dezember, möglichst bis zum Start der Auslieferung des Kinder-Impfstoffs an die Länder, fertigzustellen“, sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Die Empfehlung sei zurzeit in Arbeit...

Impfstofflogistik: Das unnötige Chaos

Das Hin und Her der Politik bei Impfstofflogistik und Tests sorgt für organisatorisches Chaos in der Versorgung. In Sachsen-Anhalt beispielsweise kam der Direktbezug von Impfstoffen für die Impfteams de facto niemals zustande: Erst hielten die zuständigen Impfzentren die Lagerbestände für ausreichend, und als die Infektionszahlen explodierten, hätte auch der Direktbezug nicht mehr gereicht.

Im November ging es nun zurück zum Status Quo Ante – nachdem das Bundesgesundheitsministerium (BMG) per Verordnungen die Strukturen zerschlagen hatte, die sich in den vorangegangenen Monaten bewährt hatten...

Biontech: „Noch nie so gekürzt wie jetzt“

Apotheken haben die ersten Rückmeldungen über die Liefermengen der Covid-19-Impfstoffe für kommende Woche erhalten. Die Zusagen kommen einen Tag verspätet und dürften erstmals seit Langem wieder für Entsetzen in den Arztpraxen sorgen. Der Großhandel bewertet die Liefersituation weniger drastisch – die Lage sei im Mai und in der ersten Junihälfte deutlich dramatischer gewesen.

Die Nachfrage nach Impfungen in der Bevölkerung steigt...

Deutscher Bundestag – Änderung des Infektionsschutzgesetzes

Beschlossen wurde am Donnerstag, 18. November 2021, die Einfügung eines bundeseinheitlich anwendbaren Katalogs möglicher Schutzvorkehrungen in Paragraf 28a des Infektionsschutzgesetzes. Damit soll es möglich sein, je nach Entwicklung der Lage erforderliche Schutzvorkehrungen zu treffen. Ferner würden gesetzliche oder untergesetzliche Regelungen zum Infektionsschutz im regulären parlamentarischen Verfahren jederzeit kurzfristig ermöglicht, heißt es im Gesetzentwurf.

Zugleich werde dafür gesorgt, dass Kindern und andere infektionsgefährdete Gruppen, für die kein Impfangebot verfügbar ist, rechtssicher geschützt werden können. Der neue Katalog sei auf Vorkehrungen beschränkt, die in der jetzigen Phase der Pandemie sinnvoll und angemessen sein könnten. Die Vorkehrungen könnten je nach regionaler Lage differenziert angewendet werden...

90 Prozent Wirkung in Studie
Novavax beantragt Zulassung für ersten Totimpfstoff in EU

Der erste Totimpfstoff könnte bald in der EU verfügbar sein. Die Arzneimittelbehörde EMA prüft das Corona-Vakzin von Novavax. Sollte der traditionell hergestellte Impfstoff zugelassen werden, könnte die Bereitschaft in der Gruppe der Impfskeptiker steigen.

Der US-Pharmakonzern Novavax hat für seinen Corona-Impfstoff eine Marktzulassung in der Europäischen Union beantragt. Die in Amsterdam ansässige EU-Arzneimittelbehörde (EMA) teilte mit, sie habe bereits mit der Prüfung begonnen und werde voraussichtlich in "einigen Wochen" eine Entscheidung bekannt geben. Bei dem Vakzin handelt es sich um einen sogenannten Totimpfstoff, der für die Immunisierung also abgetötete Bestandteile des neuartigen Coronavirus enthält. Auch das französisch-österreichische Unternehmen Valneva arbeitet momentan an einem Antrag für einen Totimpfstoff...

Covaxin: Wirksamer Totimpfstoff aus Indien

Der indische Hersteller Bharat Biotech konnte mit seinem Kandidaten Covaxin nun überzeugen: Die Phase-III-Studie liefert gute Ergebnisse und untermauert Wirksamkeit und Sicherheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Vakzin nun auf die Liste der empfohlenen Impfstoffe gegen Sars-CoV-2 gesetzt.

Der Sars-CoV-2-Impfstoff von Bharad Biotech wurde gemeinsam mit der University of Wisconsin-Madinson entwickelt. Es handelt sich bei dem Kandidaten um einen klassischen Totimpfstoff, basierend auf der damals dominierenden Virusvariante mit der Mutation D614G. Die Viren wurden zunächst mithilfe von Zellkulturen vermehrt und dann mit Beta-Propiolacton inaktiviert.

Im Vergleich zu mRNA-Impfstoffen und Vektor-Impfstoffen wird dem Immunsystem bei Totimpfstoffen eine Reihe verschiedener Virusantigene präsentiert und nicht nur das Spikeprotein. Die abgetöteten Bestandteile reichen jedoch oft nicht für eine Immunreaktion aus, daher werden viele Totimpfstoffe mit Adjuvantien optimiert. Covaxin enthält Imidazoquinolin, welches an Alaun gebunden ist. Dadurch soll die Wirkung des Impfstoffes verstärkt werden...

Emergex gibt Zulassung zur Einleitung
einer klinischen Phase-I-Studie mit seinem COVID-19-Impfstoffkandidaten der nächsten Generation bekannt

Das britische Biotech-Unternehmen Emergex, das mit der Entwicklung von zu 100 % synthetischen T-Zell-Priming-Impfstoffen die weltweit größten Bedrohungen durch Infektionskrankheiten bekämpft, gibt heute bekannt, dass es die erforderlichen behördlichen Genehmigungen erhalten, um eine klinische Phase-I-Studie zur Bewertung der Sicherheit und Verträglichkeit seines Impfstoffkandidaten gegen SARS-CoV-2, das Virus, das COVID-19 verursacht, einzuleiten.

Die Phase-I-Studie ist eine doppelblinde, randomisierte und komparatorkontrollierte Studie an zwei Gruppen von 13 Freiwilligen mit hohen und niedrigen Dosen. Neben der Bereitstellung von Sicherheits- und Verträglichkeitsdaten werden frühe Daten zu CD8+ T-Zell-vermittelten Immunantworten als Surrogat des Schutzes gegen COVID-19 bereitgestellt. Die Studie wird von Professor Blaise Genton, Principal Investigator, vom Center for Primary Care and Public Health der Universität Lausanne, Schweiz, durchgeführt. Der erste Patient wird voraussichtlich Anfang Januar 2022 seine erste Dosis des Emergex-Impfstoffkandidaten erhalten...

Änderung der Corona-Testverordnung BMG lässt kostenlose Bürgertests wieder aufleben

Der kostenlose Bürgertest kommt nur einen Monat nach seiner Abschaffung wieder zurück. Das Bundesgesundheitsministerium hat den Entwurf einer „Mantelverordnung“ vorgelegt, die eine entsprechende Änderung der Corona-Testverordnung vorsieht. Zudem soll die Testverordnung nicht mehr zum Jahresende, sondern erst zum 31. März 2022 außer Kraft treten.

Voraussichtlich schon ab kommender Woche können sich asymptomatischen Personen wieder kostenlos per PoC-Antigentest auf SARS-CoV-2 testen lassen. Ob geimpft oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Das hatten die gesundheitspolitischen Sprecherinnen der Fraktionen der sich anbahnenden Ampelkoalition am gestrigen Dienstag bereits angekündigt. Die Regelung sollte in einer „Mantelverordnung“ erfolgen, die den Gesetzentwurf zur Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite begleitet. Einen Entwurf dieser Verordnung hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) nun vorgelegt...

STIKO zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoff bei Personen unter 30 Jahren

Die STIKO aktualisiert ihre COVID-19-Impfempfehlung und empfiehlt, Personen unter 30 Jahren ausschließlich mit dem Impfstoff Comirnaty zu impfen – der Beschlussentwurf ist soeben in das vorgeschriebene Stellungnahmeverfahren gegangen.

Auf Grundlage neuer Sicherheitsdaten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) und weiterer internationaler Daten hat die STIKO ihre COVID-19-Impfempfehlung aktualisiert und empfiehlt, Personen unter 30 Jahren ausschließlich mit dem Impfstoff Comirnaty zu impfen. Diese Empfehlung gilt sowohl für die Grundimmunisierung als auch für mögliche Auffrischimpfungen. Auch wenn zuvor ein anderer Impfstoff verwendet wurde, sollen die weiteren Impfungen mit Comirnaty erfolgen...

Stellungnahme der Ständigen Impfkommission zur Priorisierung bei der Auffrischimpfung nach COVID-19-Grundimmunisierung

Die STIKO hat im September und Oktober 2021 in der 11. und 12. Aktualisierung ihrer COVID-19-Impfempfehlung erste Empfehlungen zur Auffrischimpfung gegeben. Mit dem Ziel, schwere Verläufe und Tod durch COVID-19 in der Bevölkerung Deutschlands so weit wie möglich zu reduzieren, wurde zuerst die Auffrischimpfung für Menschen mit Immundefizienz, Personen ≥ 70 Jahre sowie für BewohnerInnen und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen empfohlen. Nach Einschätzung der STIKO ist die Auffrischimpfung in diesen Bevölkerungsgruppen besonders dringlich, da der Schutz durch die Grundimmunisierung - insbesondere im hohen Alter - mit der Zeit nachlässt und für die Prävention schwerer COVID-19-Verläufe durch die dominierende Delta-Variante von SARS-CoV-2 eine gute Immunantwort notwendig ist.

Außerdem empfahl die STIKO eine Auffrischimpfung auch für das Personal in medizinischen Einrichtungen, für Pflegepersonal und andere Tätige in Einrichtungen der Pflege, da dort sowohl der Anteil vulnerabler Personen als auch die Expositionsgefährdung hoch sind und SARS-CoV-2-Transmissionen unbedingt vermieden werden müssen...

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