Auf einem Kreuzfahrtschiff unter niederländischer Flagge, das am 1. April 2026 in Südargentinien gestartet ist, wurde ein Ausbruchsgeschehen mit Hantaviren (Andesviren, die in Südamerika vorkommen) festgestellt. Drei Personen sind im Rahmen des Ausbruchs verstorben, darunter eine Person aus Deutschland. Inzwischen haben die Passagiere und ein Teil der Crew das Schiff auf Teneriffa verlassen und werden unter besonderen Schutzvorkehrungen in ihre Heimatländer gebracht. Die WHO unterstützt die Koordination der Maßnahmen, einschließlich epidemiologischer Untersuchungen und Virus-Sequenzierung. Der Risikoeinschätzung des ECDC vom 6.5.2026 zufolge ist das Risiko für die Allgemeinbevölkerung im EU-/EWR-Raum durch das von diesem Kreuzfahrtschiffausbruch ausgehende Hantavirus sehr gering.
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