Der in den USA und der Europäischen Union für die Impfung Schwangerer zugelassene RSV-Impfstoff Abrysvo ist nicht mit einem erhöhten Risiko für Frühgeburten assoziiert. Zu dieser Sicherheitsfrage in der Anwendung der Vakzine gab es bislang noch wenig Daten.
Die Interimsanalyse einer großen, retrospektiven Kohortenstudie gibt bei der Frage nach einem erhöhten Frühgeburtsrisiko erst einmal Entwarnung (doi:10.1001/jama.2025.23452). Auch Bluthochdruck war bei den Müttern nach RSV-Impfung in der Schwangerschaft nicht häufiger als bei nicht geimpften Schwangeren einer gematchten Kontrollgruppe. Die neuen Daten gelten als wichtige Ergänzung zur Frage, ob die erst 2023 für Schwangere zugelassene RSV-Vakzine sicher ist.
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