Sicherheitsinformationen des Paul-Ehrlich-Instituts: Im Rote-Hand-Brief zu Ixchiq (Chikungunya-Impfstoff) teilt Valneva in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut) wichtige Information bezüglich der Einschränkung der Anwendung auf Personen mit hohem Risiko für eine Chikungunya-Infektion.
Zusammenfassung
- Ixchiq sollte nur Personen verabreicht werden, bei denen ein hohes Risiko besteht, sich mit Chikungunya zu infizieren.
- Diese Indikationseinschränkung folgt auf eine routinemäßige Überprüfung der verfügbaren Sicherheitsdaten durch die EMA, bei der die Auswirkungen schwerwiegender unerwünschter Ereignisse, die im Zusammenhang mit dem Impfstoff gemeldet wurden, einschließlich aseptischer Meningitis, auf das Nutzen-Risiko
Verhältnis von Ixchiq bewertet wurden. Einige dieser Ereignisse führten zu Krankenhausaufenthalten und Todesfällen. - Nach der Impfung mit IXCHIQ® wurden Fälle von Enzephalitis gemeldet, darunter ein Fall mit tödlichem Ausgang. Geimpfte Personen sollten angewiesen werden, bei Symptomen, die auf eine Enzephalitis hindeuten, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.
- Angehörige der Gesundheitsberufe werden darauf hingewiesen, dass:
- IXCHIQ® bei Personen mit Immunschwäche oder Immunsuppression aufgrund einer Erkrankung oder medikamentösen Therapie unabhängig vom Alter kontraindiziert ist (z. B. aufgrund von bösartigen Tumoren, Chemotherapie, immunsuppressiver Therapie, angeborener Immunschwäche oder HIV-Infektion mit schwerer Immunsuppression).
- IXCHIQ® nicht zusammen mit anderen Impfstoffen verabreicht werden sollte.

