Der frühe Beginn der Grippewelle geht zum einen darauf zurück, dass mit Influenza A (H3N2) nach langer Pause eine Virusvariante aufgekommen ist, die in den Vorjahren kaum eine Rolle gespielt und somit auch keine nennenswerte (Kreuz-)Immunität hinterlassen hat. Zum anderen kamen nun schon zu Beginn der laufenden Saison eine Reihe von Mutationen bei der Subklade K von A (H3N2) hinzu, die ein Mismatch mit den bereits produzierten Influenzaimpfstoffen befürchten ließen. Dies erläuterte Prof. Dr. med. Martina Prelog, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Würzburg, und plädierte aus diesem Grund für den bevorzugten Einsatz weiterentwickelter Influenzavakzinen.
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