Wegen falscher Impfbescheinigungen hat die Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg einen Arzt aus Niederbayern angeklagt. Der Allgemeinmediziner habe in rund 1300 Fällen seinen in der Regel minderjährigen Patientinnen und Patienten Maser-Mumps-Röteln-Impfungen (MMR) im Impfpass bescheinigt, obwohl diese nicht geimpft gewesen seien, teilte die Anklagebehörde mit. Außerdem soll er die angeblichen Impfungen bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) in Bayern abgerechnet und diese dadurch um mehr als 21.000 Euro betrogen haben.
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